Studie
  • Verfügbare Sprachen:
  • DE
  • EN

23.03.2018 CORPUS SIREO Real Estate-Studie: Büromieten in den „Top 7“ 2017 dynamischer als in den B-Standorten

  • Altbauflächen treiben die Mieten in den B-Standorten
  • Frankfurt mit stärkstem Mietwachstum in der zweiten Jahreshälfte
 
Die CORPUS SIREO Studie „Regionaler Büromarktindex“ unterstreicht die ungebrochen positive Mietentwicklung an den deutschen Büromärkten. Im 2. Halbjahr 2017 zeigten sich die A-Städte jedoch dynamischer als die B-Städte. An den 19 untersuchten B-Standorten lagen die durchschnittlichen Angebotsmieten zum Jahresende 2017 bei 8,87 Euro pro Quadratmeter – ein Zuwachs gegenüber der Jahresmitte von 1,6 Prozent. In den Top-7-Metropolen stiegen die Angebotsmieten in diesem Zeitraum um 3,8 Prozent auf 14,51 Euro pro Quadratmeter. 

Altbauten trieben die Mietentwicklung in den B-Standorten 

Das Mietwachstum in den B-Städten fiel in der zweiten Jahreshälfte 2017 etwas geringer aus (+1,6 %) als in den ersten beiden Quartalen (+1,9 %). Einen überdurchschnittlichen Anstieg der Mieten war bei Altbauten zu registrieren, deren mittlere Angebotsmiete um 4,9 Prozent auf 8,64 Euro pro Quadratmeter im vierten Quartal 2017 angezogen hat. Flächen im gehobenen und im Top-Segment legten dabei stärker zu als preisgünstige Altbauten. Preissensible Nachfrager profitierten davon, dass die Einstiegsmiete im Vergleich zur Jahresmitte 2017 unverändert bei 5,00 Euro pro Quadratmeter verharrte. Büronutzer, die hochwertige Flächen in Innenstadtlagen suchten, mussten Ende des Jahres mit 11 Euro pro Quadratmeter knapp 6 Prozent mehr zahlen als sechs Monate zuvor. 

Starkes Mietwachstum in den norddeutschen Märkten

In den norddeutschen Landeshauptstädten haben die Angebotsmieten im zweiten Halbjahr 2017 deutlich angezogen. Der Büromarkt Kiel war mit einem Plus von 7,3 Prozent Spitzenreiter unter den 19 analysierten B-Standorten und erreichte im vierten Quartal eine durchschnittliche Angebotsmiete von 9,25 Euro pro Quadratmeter – einige Neubauten in der Innenstadt trieben insbesondere die Mieten im gehobenen Segment kräftig an. Ebenfalls deutlich zulegen konnten die Mieten in Hannover (+4,8 Prozent auf 9,25 Euro) und Bremen (+3,4 Prozent auf 8,59 Euro).

Differenzierte Entwicklungen in Süddeutschland

Deutliche Unterschiede zeigte in der zweiten Jahreshälfte 2017 die Mietentwicklung in den süddeutschen B-Standorten: Während die durchschnittliche Angebotsmiete in Karlsruhe und in Regensburg diesem Zeitraum mit 2,8 bzw. 3,2 Prozent, wie im ersten Halbjahr 2017, erneut spürbar zulegen konnte, stagnierte die Mietentwicklung in Freiburg (+0,8%) ebenso wie in Augsburg (+0,5%). Einen kräftigen Dämpfer erfuhr hingegen die Angebotsmiete in Nürnberg, wo sich der Durchschnittswert um 3,3 Prozent auf 8,84 Euro pro Quadratmeter reduzierte. 
Hervorzuheben ist, dass Freiburg zum Jahresende 2017 mit 11,99 Euro pro Quadratmetern, mit deutlichem Abstand vor Bonn (10,75 Euro), der B-Standort mit der höchsten durchschnittlichen Angebotsmiete geblieben ist.

A-Standorte mit starker zweiter Jahreshälfte, vor allem Frankfurt

In den A-Standorten sind die durchschnittlichen Angebotsmieten im zweiten Halbjahr 2017 doppelt zu stark gestiegen wie in den B-Standorten: +3,8 %. Auf das Gesamtjahr gesehen steht für die Top-Märkte ein Wachstum von 6 Prozent. Das Mietwachstum fand in allen Preissegmenten statt, jedoch hat ein überdurchschnittlicher Anstieg im gehobenen und im Top-Segment das Mietniveau maßgeblich nach oben getrieben. Der Büromarkt Frankfurt erreichte in der zweiten Jahreshälfte 2017 mit einem Plus von 8,3 Prozent das stärkste Wachstum unter den Top 7 auf ein Niveau von 16,73 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Berlin mit einem Anstieg um 5,3 Prozent auf 14,50 Euro und München mit +5,0 Prozent auf 17,64 Euro. Demgegenüber standen die Angebotsmieten in Stuttgart mit -1,3 Prozent (auf 12,03 Euro) und Düsseldorf mit -0,9 Prozent (auf 12,08 Euro) leicht unter Druck.

Fokusstadt Potsdam mit langfristig starkem Mietwachstum

Potsdam verfügt mit rund 1,35 Millionen Quadratmetern über einen kleinen, aber hochwertigen Flächenbestand, der zu großen Teilen nach 1990 errichtet wurde. Mit wirtschaftlichen Schwerpunkten auf Medien und Medizintechnik/Biotech sowie einer Start-up-Szene, die vor Ort von über 30 Forschungseinrichtungen profitiert, hat sich die Stadt als eigenständiger Büromarkt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Berlin etabliert. Den laufenden Zuwachs an Bürobeschäftigen unterstreicht Flächenumsatz von jährlich ca. 24.000 Quadratmetern in den letzten 10 Jahren. Die Leerstandsquote lag zum Jahresende 2017 bei gut 3 Prozent. Die Mietentwicklung spiegelt die guten Rahmenbedingungen wider: Nach Stagnation in der ersten Monaten 2017 stieg die durchschnittliche Angebotsmiete in der zweiten Jahreshälfte 2017 um 4,7 Prozent auf 10,54 Euro pro Quadratmeter. In der Spitze werden Flächen zu Quadratmeterpreisen von knapp 20 Euro angeboten. Seit Auflegung des Regionalen Büromarktindex im ersten Quartal 2008 verzeichnete Potsdam mit 41,1 Prozent –knapp hinter Regensburg (+41,9%)– den stärksten Anstieg der Angebotsmieten unter den 19 analysierten B-Standorten.

Methodik

Die Studie „Regionaler Büromarktindex“ liegt in 14. Auflage vor. Sie wird von CORPUS SIREO, als Teil von Swiss Life Asset Managers, und dem Bonner Forschungsinstitut empirica durchgeführt. Untersuchungsgegenstand ist die Entwicklung der Angebotsmieten in 19 Regionalstädten (Augsburg, Bonn, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Essen, Freiburg, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Leipzig, Mainz, Mannheim, Münster, Nürnberg, Potsdam, Regensburg, Wiesbaden) und an den Top-7-Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart). Fokusstadt der aktuellen Erhebung ist Potsdam. 

Die vollständige Studie „Germany 21: Regionaler Büromarktindex“ steht zum kostenlosen Download bereit unter: www.corpussireo.com/downloads
Hier finden Sie die neue Ausgabe von „Real Estate Insights“, der Publikation zu aktuellen Entwicklungen am europäischen Immobilienmarkt von Swiss Life Asset Managers. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem: Coworking Spaces: Nischenmarkt im Wachstum – Büro oder Hotel? Umnutzung als Optimierungsstrategie – „Grand Paris“: Städtebau als Jahrhundertwerk.

Foto: CORPUS SIREO Real Estate

Auskunft

CORPUS SIREO Real Estate
Yvonne Hoberg, Public Relations
Telefon: +49 221 39 90 0 120
yvonne.hoberg@corpussireo.com


Über CORPUS SIREO Real Estate

CORPUS SIREO ist ein vielfach ausgezeichneter, multidisziplinärer Immobiliendienstleister. Das Unternehmen ist als Fonds- und Asset Manager, Investor und Projektentwickler in Deutschland und im europäischen Ausland tätig. Es agiert zudem als Co-Investment-Partner für pan-europäische Immobilieninvestments. CORPUS SIREO beschäftigt rund 570 Mitarbeiter an 10 Standorten in Deutschland und Luxemburg und ist ein Teil von Swiss Life Asset Managers. Mit Gesellschaften in der Schweiz, Frankreich, Deutschland und Großbritannien managt Swiss Life Asset Managers ein Immobilienvermögen im Wert von insgesamt 72,2 Milliarden Euro (per 30.06.2018). CORPUS SIREO bewirtschaftet Spezialfonds mit einem Volumen von aktuell 3,1Milliarden Euro. Das Unternehmen besitzt Expertise und eigene Präsenz in den deutschen Regionalmärkten sowie im Gesundheitsimmobilien-Sektor, wo es als Anbieter spezialisierter Fonds einer der deutschen Marktführer ist.

Weitere Informationen: www.corpussireo.com

 

Auskunft

Media Relations 
Telefon +43 284 77 77 
media.relations@swisslife.ch

 

Investor Relations 
Telefon +41 43 284 52 76 
investor.relations@swisslife.ch 
www.swisslife-am.com

 

Folgen Sie uns auf Twitter 
@SwissLife_AM 
@SwissLife_AM_CH 
@SwissLife_AM_FR

 

Swiss Life Asset Managers

Swiss Life Asset Managers verfügt über 160 Jahre Erfahrung in der Verwaltung der Vermögenswerte der Swiss Life-Gruppe. Dieser Versicherungs-Ursprung hat die Anlagephilosophie entscheidend geprägt. Im Fokus dabei stehen oberste Grundsätze wie Werterhalt, die Erwirtschaftung langfristiger und beständiger Erträge und ein verantwortungsvoller Umgang mit Risiken. Diesen bewährten Ansatz macht Swiss Life Asset Managers auch Drittkunden in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland, in Luxemburg und Grossbritannien zugänglich. 

Per 30. Juni 2018 verwaltete Swiss Life Asset Managers EUR 194,4 Milliarden Vermögen für die Swiss Life-Gruppe, davon über EUR 55 Milliarden für das Anlagegeschäft für Drittkunden.

Darüber hinaus ist Swiss Life Asset Managers der führende Immobilien-Manager1 in Europa. Von den Insgesamt EUR 194,4 Milliarden verwalteten Vermögen, sind EUR 47 Milliarden in Immobilien investiert. Zusätzlich bewirtschaftet Swiss Life Asset Managers über die Tochtergesellschaften Livit und Corpus Sireo insgesamt EUR 25,2 Milliarden an Liegenschaften. Total resultierten per Ende Juni 2018 somit verwaltete Immobilien im Wert von rund EUR 72,2 Milliarden.

Swiss Life Asset Managers beschäftigt über 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Europa.

 
1 PropertyEU, 100 Top Investors, Oktober 2015, 2016 und 2017

PRESSEKONTAKT

Yvonne Hoberg

Yvonne Hoberg Public Relations

Pressemitteilungen

Zahlen, Daten, Fakten
09.10.2018 Expo Real: Swiss Life Asset Managers setzt Wachstum im europäischen Immobiliengeschäft fort
Der Bestand der insgesamt verwalteten Immobilien ist per Ende Juni 2018 gegenüber dem Jahresende 2017 um EUR 3,0 Milliarden auf EUR 72,2 Milliarden gestiegen Schweiz: qualitatives ...
Zur Presseseite
Ankauf
08.10.2018 CORPUS SIREO Real Estate erwirbt Objekte in Bremen, Bayern und Brandenburg für Gesundheitsimmobilien-Spezialfonds
CORPUS SIREO Real Estate, Köln, hat für zwei seiner Gesundheitsimmobilien-Spezialfonds Immobilien in drei deutschen Bundesländern erworben. Für den „Healthcare III Fonds“ sicherten die Kölner ...
Zur Presseseite
CORPUS SIREO Investmentmakler
Ankauf
01.08.2018 CORPUS SIREO Real Estate erwirbt Einzelhandelsimmobilie «Florentinum» in Dresden von Axa Investment Managers
Ankauf für die Versicherung Swiss Life Deutschland 19.000 Quadratmeter vermietbare Fläche
Zur Presseseite
© 2018 CORPUS SIREO
Swiss Life Asset Managers
http://www.corpus-sireo.com/de-de/presse/pressemitteilungen/presspages/2018/2018-03-23-corpus-sireo-study-office-rents-more-dynamic-in-the-top-7-in-2017-than-at
: 21.10.2018