Transaktionsmanagement

Das Transaktionsmanagement begleitet die Akquise, den Verkauf und gegebenenfalls die Vermietung einer Immobilie und wird als eine Teilleistung des Real Estate Asset Managements verstanden. Es kann aber auch als eigenständige Leistung angeboten werden.

Ein einheitlicher Leistungskatalog existiert nicht, sodass die Definition der Aufgaben eines Transaktionsmanagers von Anbieter zu Anbieter variieren kann. Im Folgenden werden exemplarisch die wesentlichen Tätigkeiten aufgezählt.

Basis für die Arbeit des Transaktionsmanagers ist eine Analyse des Immobilienbestands und die Ableitung einer Strategie, wie sich der Bestand durch Transaktionen, d. h. Ankäufe und Verkäufe, verändern soll. Die Akquise von Objekten, welche zur erarbeiteten Strategie passen, ist eine der Kernleistungen des Transaktionsmanagers. In diesem Zusammenhang kommen verschiedene Instrumente zum Einsatz, beispielsweise die Standort- und Marktanalyse oder die Immobilienbewertung. Aber auch die Steuerung und Durchführung der Due Diligence fällt in den Aufgabenbereich des Transaktionsmanagers. Zudem wirkt er bei der Kaufvertragsverhandlung mit oder führt diese sogar.

Beim Verkauf von Immobilien sind die Selektion potenzieller Investoren, die Betreuung z. B. eines Bieterverfahrens sowie die Bereitstellung und Verwaltung des Datenraums oftmals Bestandteil des Transaktionsmanagements. Auch in der Veräußerungsphase ergänzen Mitwirkung oder Führung der Vertragsverhandlungen das Leistungsspektrum.
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: 17.06.2019